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Beratungsstelle Stuttgart

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mit dem ÖPNV mit allen S-Bahn-Linien bis Haltestelle Schwabstraße und den Buslinien 42 und 44 bis Haltestelle Schwabstraße.

Termine nur nach Vereinbarung. Beratungen finden auch außerhalb der Telefonzeiten statt.

Willkommen bei pro familia Stuttgart

pro familia, Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V., ist ein gemeinnütziger, konfessionell und politisch unabhängiger Verband. Wir treten für das Recht auf selbstbestimmte Sexualität und Familienplanung, auf selbstbestimmte sexuelle Orientierung, Identität und für sexuelle und reproduktive Gesundheit ein.

pro familia Stuttgart zum zweiten Mal ausgezeichnet

Für das Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde die Beratungsstelle Stuttgart am 1. Februar 2022 zum zweiten Mal mit dem Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ ausgezeichnet. Zudem wurde uns für die Digitalisierung unserer Angebote und Arbeitsbedingungen für MitarbeiterInnen die Erweiterung „Ausgezeichnet Digital“ verliehen.

Seit der ersten Verleihung wurde die Unterstützung der MitarbeiterInnen bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen durch flexible Lösungen weiterentwickelt. Wir freuen uns damit zu einer Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beizutragen

Prädikat

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My Body my Choice - auch in Stuttgart? Wird Stuttgart ihrer Rolle als Landeshauptstadt gerecht?

Dienstag, 30. Juni, 18:00 bis 20:00 Uhr. Die Veranstaltung findet im Raum 011 im Stuttgarter Rathaus statt.

 

Schwangerschaftsabbrüche sind ein viel und kontrovers diskutiertes Thema, nicht zuletzt seit der Veröffentlichung der ELSA-Studie des Bundesgesundheitsministeriums letztes Jahr und die darauf folgenden Entwürfe zu Gesetzesänderungen. 92,4% finden nach einem Schwangerschaftsabbruch ihre Entscheidung auch später noch richtig, doch immer noch geistert der Mythos vom "Post-Abortion-Syndron" durch die Medien. Im Jahr 2023 waren über 80% der ungewollt Schwangeren bei ihrem Schwangerschaftsabbruch 20-40 Jahre alt und 57,52% hatten bereits mindestens ein Kind. Die Zahlen sind klar - und dennoch verzerren weit verbreitete Vorurteile über die Lebenssituation ungewollt Schwangerer viele Diskussionen.

Über die bundesweite Versorgungslage gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Fest steht jedoch, dass es nicht sein kann, dass teilweise für einen Schwangerschaftsabbruch über zwei Stunden Anfahrt mit dem PKW als normal angesehen werden und Kreise und Städte ihren gesetzlichen  Versorgungsauftrag an Einzelpersonen oder kirchliche Institutionen auslagern.

Wie sieht die Situation hier bei uns in Stuttgart aus? Wie ist die Versorgungslage für ungewollt Schwangere und welche Lösungsansätze gibt es, um die in der ELSA-Studie festgestellten Defizite zu beheben? Welche Ansätze gibt es dafür, dass nicht die soziale Lage über die Entscheidung für oder gegen ein Kind ausschlaggebend ist?

Das wollen wir mit Vertreter*innen verschiedener Parteien aus dem Gemeinderat, dem Klinikum und der Schwangerschaftskonfliktberatung diskutieren.

 

Nach aktuellem Stand werden folgende Personen am Podium teilnehmen:

  • Barbara Wittel, Geschäftsführerin von pro familia Stuttgart
  • Stadträtin Bianka Durst, CDU
  • Stadträtin Stephanie Moch, BÜNDNIS 90/ Die Grünen
  • Stadträtin Johanna Tiarks, Die Linke
  • Stadtrat Dr. Cornelius Hummel, FDP
  • Stadträtin Ina Schumann, DIE PARTEI